Der erste Saisonsieg 2014/15 gelingt nach einer harten Woche mit drei Pflichtspielen ausgerechnet gegen den amtierenden Meister Rapid Essen.

Die SGH hatte gegenüber dem verpatzen Saisonstart wider etwas gut zu machen und wollte trotz zahlreichen Ausfällen und einer anstrengenden Woche mit drei Spielen in sechs Tagen eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen. Der Platz an der Heinrich-Strunk-Str. war in einem katastrophalen Zustand, da er eher einem Acker glich, der auch fast keine weißen Linien zum Vorschein brachte. Einzig ein paar Hütchen sollten die Begrenzung der wichtigen Bereiche hervorheben.

Der Meister war von Beginn an tonangeben, da die Heisinger aufgrund der anstrengenden Woche noch nicht sofort ins Spiel fanden. Das Mittelfeld und die Defensive wirkten noch nicht ganz sattelfest, was der Rapid aber nicht in ein Ergebnis ummünzen konnte.

Mit der Zeit sortierte sich die SGH-Devensive und der Rapid wurde immer mehr im Spielaufbau gestört. Die Stürmer wurden gut zugestellt, so dass aus dem Mittelfeld sich nicht oft Anspielstationen fanden. Der Rapid weiterhin mit mehr Spielanteilen, aber die SGH nahm das Unentschieden mit in die Pause.

Die zweite Hälfte sollte es in sich haben. Die Heisinger wurden besser und spielten jetzt auch etwas ruhiger. Rapid wurde zunehmend ungeduldiger, was sie auch das ein oder andere Mal am Schiedrichter ausließen. Das sollte noch Folgen haben.

Die SGH nutze einen Konter zur Führung, die Thomas Günther nach einer feinen Einzelleistung markierte. Zehn Minuten nach der Führung dezimierte sich der Rapid selbst, als der beteits gelb verwarnte Stürmer nach einem Kopfballversuch Sebastian Wagner eine Platzwunde am Kopf zufügte. Die Aktion alleine rechtfertig sicherlich nicht den Platzverweis, sondern wahrscheinlich eher die zu hohe Summe an Reklamationen gegenüber dem Schiedrichter.

Rapid war jetzt zunehmend in der Offensive, aber die SGH stand sehr sicher, dass bis auf eine gefährliche Situation sich nichts mehr entwickelte. Aber die komplette Rapid-Mannschaft forderte einen Elfmeter, als Holger Meyer den Rapid Stürmer blockte. sicherlich war dieses ein jarter Körpereinsatz, der aber keinen Elfmeter rechtfertigte.

Aufstellung:
Marco Hellersberg – Oliver Schreiner, Holger Meyer (C), Patrick Penders – Michael Intveen (Chris Rohmert), Ludger Felderhoff, Kevin Sobczak, Sebastian Wagner (Nils Herrfeld), Stephan Warczewski, Hendrik Raddatz – Thomas Günther

Tore:
1:0 T.Günther (70., )
2:0 C.Rohmert (87., L.Felderhoff)

Kategorien: Saison 2014/15

Schreibe einen Kommentar